Krav Maga in Ratingen-Homberg


03. September 2018
– mein erstes Training nach den Sommerferien. Heute stand – nach dem aufwärmen durch Haydar – Pratzentraining auf dem Programm. Diverse Schläge (gerade Schläge, Ellenbogen), diverse Tritte (Frontkick, Lowkick, …), danach Kombinationen gegen die Pratze.
Danach Verteidigung gegen Angriffe durch schlagen von vorne oder durch greifen und sachlagen von hinten.
Zum Abschluss das alles unter Stress mit „Überraschungsangriffen“.
Ausdehnen und Tradition (Hallenboden verhauen) übernahm Sedat.

Fahrrad fahren in Heiligenhaus/Ratingen


12. August 2018 – nach einem kleinen Anfang in St.Peter-Ording setze ich das radfahren hier fort. Allerdings nicht nur auf der Geraden, sondern mit allen Hügeln und Bergen 😉

Von zuhause aus ging es Richtung Hösel und von dort – am Bahnhof vorbei – Richtung Kreisverkehr. Dort Richtung Ratingen und an der Abzweigung nach Eggerscheidt abgebogen nach Eggerscheidt.

Statt wieder nach Hösel rein, ging es Ortseingang rechts Richtung Vogelsangbachtal. Dort gibt es einen Trampelpfad (auf den fast ganz oben am Berg jemand Bäume quer drüber gelegt hat) und dann über den Rundwanderweg zum Friedhof. Von da aus Richtung Feuerwehr und wieder nachhause. 18,2 km zeigte das neue Teasy One an, das nicht nur als Navi arbeitet, sondern auch Touren aufzeichnet und als Fahrradcomputer arbeitet.

Fahrrad fahren in St.Peter-Ording


28. Juli 2018 – Heute mal am Campingplatz rechts raus und durchs „Nichts“ bis zur Hauptstrasse.

Kurze Foto-Rast am Westküstenpark – hat sich von aussen nicht verändert – und dann am Kreisverkehr wieder Richtung Campingplatz. Die Baustelle umfahren, das wars für heute. Kurze und schnelle Runde mit 10,5 km.

Fahrrad fahren in St.Peter-Ording


27. Juli 2018
– im Urlaub hatte ich mir vorgenommen, wieder mit Fahrrad fahren anzufangen. Heute ging es mit 13 km los.

Von Böhl um die Baustelle herum durch Dorf nach Bad zu den Dünen Thermen. Aussenrum an der Hauptstrasse bis zum Kreisverkehr, dann durch Dorf nach Böhl (beinahe Radfahrerin umgefahren die gerade losging und ohne zu schauen auf die Strasse lief um loszuradeln), diesmal durch die Baustelle und wieder auf den Campingplatz.

Krav Maga in Ratingen-Homberg


25. Juni 2018
– Nch dem aufwärmen ging es an den Boden. Diverse Falltechniken (vorwärts, rückwärts, seitlich). Danch ging es an Bodentechniken. Abwehr von schlagen und würgen in dieversen Variationen. Danach die Abwehr von greifen und umklammern, ebenfalls in diversen Variationen.

Danach wieder ausdehnen und unsere Tradition, den Boden verhauen.

Krav Maga in Ratingen-Homberg


18. Juni 2018 – Das aufwärmen machte wieder Ahmet, diesmal mit Seilspringen, unterbrochen von Bauchmuskeln, Rückenmuskeln, Liegestütz, seitlichen Bauchmuskeln, etc.

Trainingsschwerpunkt war Sparring, mit immer wieder wechselnden Partnern. Von vollem Sparring über Körpersparring ohne Kopftreffer. Immer wieder neue Voraussetzungen und vor allem Partner. Danach etwas Abhärtung, durch Schläge auf den Körper und Lowkicks auf die Beine.

Als letztes machten wir Schlag Kombinationen auf die Handpratzen. Gerade Schläge, Haken, Aufwärtshaken.

Ausdehenen übernahm Sedat, zum Abschluss wieder die Tradition, Hallenboden verhauen.

was macht man, um sich zu helfen?


15. Juni 2018 –
Ich habe mich letztens in eine Diskussion bei Facebook eingeklinkt. Grundsätzlich ging es darum, dass immer mehr Gewalttaten im direkten Umfeld ausgeführt werden und man sich nun darüber austauschte, was man machen kann. Insbesondere Frauen fühlten sich unsicher und unwohl, teils selber, weil sie sich jetzt ungerne in einsamen Gegeneden oder m Wald bewegen, teils weil sie Angst um ihre Kinder haben (hier wurde gerade eine 13jährige von 8 14-16jährigen vergewaltigt).

Vorschläge reichen von „man muss Kampfsport lernen“ bis hin zu „man muss eine Bürgerwehr gründen“.

Abgesehen davon, dass eine Bürgerwehr sich wohl kaum mit der aktuellen Gesetzgebung vereinbaren lässt, ist das Gebiet, dass diese überwachen soll wohl auch etwas gross für eine handvoll Leute. Also absolut unrealistisch 😉

Beim Kampfsport gehen die Meinungen auseinander. Zuerst versucht natürlich jeder, seinen Kampfsport zu bewerben, was legitim ist, aber wenig hilfreich. Im Kampfsprot lernt man erst die Basics, darauf baut man auf, bis man sich hier helfen kann, benötigt man teilweise Jahre.

Auch gab es Bedenken, das gerade die Personen, die gewalttätig sind, Kampfsport lernen („schau dir mal die Leute, die dort trainieren“). Ich sehe das etwas anders. Ich habe keinen Lehrer/Ausbilder/Sensei/Sifu kennengelernt, der nicht sensibel geprüft hat, ob er solche Leute in seinen Reihen hat. Die Leute gehen normal schon umsichtig mit ihrer Verantwortung um.

Auch, dass es zu lange dauert, sich mit Kampfsport zu wehren, wurde als Negativmerkmal angebracht. Stimmt. Ich wiederhole es immer wieder, traditioneller Kampfsport wurde als SPORT entwickelt und basiert auf Szenarien, die es vor hunderten von Jahren gab. Das ist heute einfach nicht mehr aktuell. Ja, ihr könnt euch als gut trainierte Kampfsportler sicher wehren, aber das ist abgewandelte Tradition, kein Strassenkampf.

Wie soll man sich alleine gegen 8 Personen verteidigen können. Im Grunde gar nicht. Aber muss man das? Reicht es nicht auch einfach, ein bis zwei Leute so zu verletzen, dass man eine Fluchtgelegenheit hat, z.B. in die Augen stechen, auf die Nase hauen, in den Arm beissen (so etwas unterscheidet Kampfsport vom Strassenkampf)? Nicht am Fernsehen orientieren, wo man 8 Leute zusammenschlägt. Das ist UNREALISTISCH. Selbst geübte und trainierte Kampfsportler werden keine 5 Minuten mit vollem Einsatz kämpfen können.

Das ist zu teuer. Diesem Argument stimme ich zu. Strassenkampf ist Sicherheit. Das wissen die Betreiber. Ausserdem sind es in der Regel keine eingetragen Vereine (e.V.) und damit gemeinnützig. Entsprechen wollen (und müssen) sie damit Geld verdienen. Zahlt man in einem Kampfsportverein, der gemeinnützig ist, etwa zwischen 5 und 20 Euro/Monat, kann man bei echter Selbstverteidigung auch auf 40-80 Euro im Monat kommen.

Was soll man also tun, wenn man sich verteidigen möchte, das möglichst schnell und ohne zu verarmen. Quasi realistische Selbstverteidigung zum fairen Preis.
Diese Selbstverteidigung müsste die Basics unterrichten, gegen Standardangriffe, die auf der Strasse vorkommen. Packen, festhalten, schlagen, treten. Messer, Stöcke, Knüppel lassen wir mal weg, dafür müsste man eine entsprechende Schule besuchen, die dann entsprechend Geld kostet, weil das Thema einfach sehr komplex ist.

Wie soll die praktische Umsetzung aussehen? Ich unterstelle, nach 20 Trainingseinheiten ist man in der Lage, sich grundsätzlich zu wehren weil man weiss, wie man richtig schlägt und tritt. Allerdings sind das dann die absoluten Grundlagen. Man muss weiter trainieren. Dazu benötigt man Räumlichkeiten. Die bekommt man in aller Regel nicht umsonst. Schon kommt der Kostendruck.

Ich mache gerne folgenden Vorschlag: wenn mir jemand Räumlichkeiten in Heiligenhaus zur Verfügung stellt, unterrichte ich einmal in der Woche KOSTENLOS Basics für die Selbstverteidigung. Nicht als Verein oder ähnliches, sondern als Zusammenschluss von Interessierten. Sollte man dann feststellen, dass man mehr und öfter trainieren möchte und sich ausserdem auch auf andere Übergriffe vorbereiten möchte, kann man dies, dann allerdings gegen reguläre Kosten, beim Krav Maga meines Trainers in Ratingen-Homberg machen. Denn diese Basics sind Krav Maga Basics.

Krav Maga in Ratingen-Homberg


13. Juni 2018 – Nachdem sich heute eine Freundin mit ihrer Tochter für das Anfängertraining angemeldet hatte, bin ich auch dort gewesen, insbesondere um ein Auge auf die beiden zu haben. Dafür wurde ich von Haydar direkt zum strechting in die Pflicht genommen 😉

Wir starteten mit Grundtechniken gegen die grosse Pratze. Schläge mit der offenen Hand, der Faust, Tritt zwischen die Beine.

Weiter ging es mit Abwehr und Befreiung aus dem Schwitzkasten und beim schubsen von vorne und hinten mit wegdrücken. Zum Abschluss Stresstraining, alle Techniken ohne Vorankündigung, während man auf die Pratze schlägt.

Zm Schluss dehnte ich aus, dann unsere Tradition, Hallenboden verhauen.

Im Fortgeschrittenen Training wärmte uns Ahmet auf, zuerst mit Gymnastikhanteln, dann Liegestütz und Bauchmuskeltraining.

Auch hier zuerst wieder Grundtechniken gegen die grosse Pratze, diverse Schläge, Tritte und Kombinationen. Danach Abwehr von greifen von vorne um den Körper und von hinten um den Körper.

Auch hier wieder Stresstraining, alle Techniken ohne Ankündigung, während man eine Pratze „bearbeitet“. Ahmet dehnte aus, danach auch hier den Boden verhauen.

Gewalt kommt immer näher


13. Juni 2018 – Man soll ja niemandem Angst machen und auch aktuelle Situationen nicht nutzen, um anderen Personen Angst zu machen, aber, scheinbar (laut aktueller Berichtserstattung), greift die Gewalt um sich und erreicht jetzt auch „bei uns passiert sowas nicht“-Orte.

  • in Velbert wird ein Mädchen von 8 Jugendlichen verschleppt und missbraucht
  • in Viersen wird eine 15 jährige erstochen
  • in Velbert raubt ein 13 jähriger einen Mann mit einem Messer aus

Velbert ist keine 10 km von mir entfernt, Viersen gerade mal 50 km, bzw. 15 km von meinem Arbeitsort.

Die einzige Möglichkeit ist – meiner Meinung nach – zu lernen, sich zu verteidigen („es ist besser Selbstverteidigung zu können, aber sie nicht zu brauchen, statt sie zu braiuchen aber nicht zu können„). Ich habe viel ausprobiert, (Shotokan) Karate, Taekwon Do, Wing Tsun, Modern Arnis und Krav Maga.

Meine Erfahrung: einzig im Krav Maga lernt man nicht lange Grundtechniken und Bewegungen. Es setzt auf natürliche Tritte und Schläge, so dass man hier am schnellsten in der Lage ist, sich zu wehren. Auch weil hier quasi ausschliesslich Strassenkampf unterrichtet wird. Aber grundsätzlich denke ich: jeder Kampfsport ist besser als nichts zu tun!

Bei Interesse stelle ich sehr gerne den Kontakt her zu Krav Maga in Ratingen-Homberg. Ich begleite euch auch gerne zum Training, falls ihr Berührungsängste habt.

Das Probetraining ist für euch kostenlos und unverbindlich, ohne jede Verpflichtung. Und meiner Meinung nach eines der wenigen Systeme, das man schon nach wenigen Trainingseinheiten effektiv nutzen kann.

Wer das nicht möchte oder wem das zu hart erscheint (nicht vergessen, wer euch auf der Strasse an die Wäsche möchte, der tut euch auch weh, der wirft keine Wattebäusche oder hört auf, wenn ihr „aua“ sagt), für den stelle ich auch gerne Kontakt zu „Shotokan Karate“ in Velbert-Mitte oder „Modern Arnis“ in Velbert-Langenberg her – alles ist besser als nichts zu tun.

Und keine Ausreden:

  • zu dick – regelmässiges Training kann helfen
  • zu unsportlich – regelmässiges Training kann helfen
  • keine Zeit – Training gegen 18 Uhr 2x pro Woche…mindestens einmal pro Woche sollte jeder schaffen
  • keine Kondition – die kommt durch regelmässige Training
  • ich bin zu klein und/oder zu schwach für sowas – dann seid ihr für solche Spinner das ideale Opfer. Gerade ihr solltet etwas tun
  • ich will nur nen Lehrgang übers Wochenende, das reicht – habt ihr autofahren an einem Wochenende vernünftig gelernt? Oder lesen? Oder eine Fremdsprache? Lehrgänge verschaffen einen Einblick, aber keine Praxis.
  • ich laufe einfach weg – auch wenn du mit Freund/in und oder Kindern unterwegs bist? Lässt du sie zurück?

Sei kein Opfer, lerne dich (oder andere) zu verteidigen.

Krav Maga in Ratingen-Homberg


11. Juni 2018
– Nach einer Woche Pause, wegen eines eingeklemmten Nervs, war ich heute wieder beim Training. Aufwärmen machte Ahmet. erst leichtes dehnen, dann aufwärmen durch diverse Schlag- und Dehntechniken mit Gymnastikhanteln. Zm Abschluss etwas ausgiebigeres dehnen.

Danach wurden Boxhandschuhe und Schienenbeinschoner angezogen. Zuerst wurden Lowkicks zum Knie geblockt. Danach Kicks zum Körper und zum Kopf. Danach dasselbe mit Schlägen (360 Grad Block) und geraden Schlägen.

Weiter ging es mit leichtem Bein- und Körpersparring mit wechselnen Partnern. Danach die Abwehr von festhalten von hinten und Schwitzkasten von hinten, sowie die Anwehr von Schlägen mit Gegenangriffen, insbesondere in den Würgegriff nehmen, oder fixieren und mit Kniestössen und Tritten bearbeiten.

Ausdehnen durch Ahmet und dann wurde wieder traditionsgemäss der Hallenboden verhauen.

Krav Maga in Ratingen-Homberg


30. Mai 2018 – Heute war das Training wieder in der Halle. Allerdings bei gefühlten 50 Grad. Daher machte Ahmet ein etwas abgespeckteres Aufwärmtraining.

Danach ging es direkt an die Handpratzen. Partnertraining mit diversen Schlag- und Trittkombinationen (Schlage und Tritte gemischt in einer Abfolge). Das fast die ganze Zeit mit wechselnden Kombinationen.

Danach zeigte Haydar eine neue Verteidigung gegen mehrere Schläge, ggf. sogar von mehreren Personen gleichzeitig, um möglichst wenig getroffen zu werden.

Zum Abschluss Abhärtung (ohne Deckung Schläge in den Körper „einstecken“.

Krav Maga in Ratingen-Homberg


28. Mai 2018 – Mein erstes „Draussen Training“. Gemeint ist, dass ich zum ersten Mal auf dem Sportplatz in Homberg mittrainiert habe.

Aufwärmen hat Ahmet übernommen und ich habe festgestellt: viel zu lange ausgesetzt. Mit dem Erfolg, nach 20 Minuten hätte ich vor Anstrengung kotzen können. Nun gut, das wird sich ja ab jetzt dank regelmässigem Training ändern.

Nach dem aufwärmen ging es an die grossen Pratzen. Techniken zuerst vorwärts gegen die Pratze, immer eine Technik, jeweils eine Bahn vorwärts und dann eine Bahn rückwärts. Frontkick, Lowkick, Sidekick, Schläge, Ellenbogen, etc.

Danach diverse Techniken, nach Vorgabe des Partners, auf die grosse Pratze. Und dann war der Abend auch schon um. Kurzes ausdehnen von Verena – Feierabend 🙂

SV – Werbung in eigener Sache – SV Buch


22. Mai 2018 – Vor einiger Zeit habe ich mich mal hingesetzt und versucht einen Leitfaden zu schreiben, wie man die für sich richtige Selbstverteidigung findet. Der Markt ist ja unüberschaubar gross, es gibt diverse japanische Kampfsportarten, es gibt Kick- und Thaiboxen, es gibt MMA, Kung Fu, Wing Tsun, Krav Maga, … für den interessierten Laien absolut unüberschaubar und – was viel wichtiger ist – er kann überhaupt nicht einschätzen, was wirklich zur wirksamen Verteidigung geeignet ist und was nicht.

Vor diesem Hintergrund habe ich ein paar Seiten zusammen geschrieben und bei Amazon als Buch hochgeladen.

Diese Buch beleuchtet die Selbstverteidigung unter realistischen Gesichtspunkten. Ist jeder Kampfsport Selbstverteidigung? Und wenn nein, warum nicht?

Es stellt eine Entscheidungshilfe für jeden dar, der an Selbstverteidigung für den Alltag interessiert ist, aber dem das nötige Hintergrundwissen fehlt. Es soll nicht auf ein bestimmtes System einschwören, sondern regt dazu an, mitzudenken, skeptisch zu sein und zu hinterfragen. Warum ist ein bestimmter Kampfsport nicht zur Selbstverteidigung geeignet. Wie kann ICH selber erkennen, ob das gerade trainierte wirklich hilfreich ist? Ich will zeigen, welchen Aussagen man vertrauen kann und welchen nicht.

Wenn also jemand 2 Euro übrig und einen kindle Account hat…

Denn wer sich gerade jetzt, in Zeiten von U-Bahn Tretern, Terror Übergriffen und allgemein starker Gewaltbereitschaft für die falsche Variante entscheidet, kann schnell ein paar Jahre sinnlos trainieren…

Direkt zum Kindle Buch bei Amazon

FitX in Ratingen West


25. Januar 2018 – Heute Abend ging es dann wieder nach FitX. Die Hoffnung “um 20 Uhr ist bestimmt nicht mehr so voll” erwies sich vor Ort als “scheisse ist das voll hier”.

Leider kann ich immer noch nicht da weiter machen, wo ich aufgehört hatte, muss also auch weiter etwas zurück stecken. Entsprechend waren heute “nur” Arme, Beine, Brust und Rücken dran.

Veröffentlicht unter FitX

Krav Maga in Ratingen-Homberg


24. Januar 2018 – Heute war der zweite Bodentag in dieser Woche. Sofort nach dem aufwärmen, das heute Sedat machte, ging es erneut an die Fallschule. Abrollen nach vorne, abrollen nach hinten, fallen nach vorne und zur Seite.

Weiter ging es dann wieder mit Take Downs. Nachdem ich letztens eher einen kleinen Partner hatte, trainierte ich heute mit jemandem in meiner Grösse. Mit dem Effekt, dass die Take Downs ganz anders verliefen. Schon interessant, wenn einem plötzlich die Beine weggezogen werden und man durch die Luft segelt

Danach das ganze in Gruppen unter Stress. Das “Opfer” prügelt auf eine Pratze ein und wird plötzlich angegriffen. Aufgabe ist es, den Angreifer schnell und sauber zu Boden zu bringen. Sofort danach wird man vom Pratzenhalter attakiert, so dass man nicht zur Ruhe kommt.

Ausdehnen machte Verena, danach gemäss unserer Tradition wieder Abhärtung der Fingerknöchel auf dem Holzboden.

SV – Kampfsport ist nicht unbedingt Selbstverteidigung


24. Januar 2018 – Immer wieder hört man auf der Strasse „ich kann Selbstverteidigung“. Hinterfragt man das, können diese Personen Karate, Judo, Taekwon Do, … Ist das wirklich Selbstverteidigung?

Karate, Judo und Taekwon Do beispielsweise sind Kampfsportarten. Wie der Name schon sagt, werden sie zu sportlichen Zwecken trainiert. Hier stehen folgende Themen im Vordergrund:

  • Fairness
  • Sportlichkeit
  • keine Verletzungen
  • Rücksicht

Alles das wird im Training umgesetzt. Man trainiert so, dass man den Partner nicht verletzt.

  • Fairness – wenn der Partner auf dem Boden liegt hilft man ihm auf, es wird nicht nachgetreten oder eine sonstige Aktion ausgeführt
  • Sportlickeit – man trainiert nicht zuletzt, um auf Turnieren erfolgreich zu sein. Insbesondere im Taekwon Do wird fast nur zum Kopf getreten, das gibt die meisten Punkte
  • keine Verletzungen – man trainiert so, dass der Partner nicht einmal Gefahr läuft, Schmerzen zu erfahren
  • Rücksicht – hat der Partner ein Wehwehchen, nimmt man darauf Rücksicht

Wenn wir auf der Strasse in eine Notwehr Situation kommen, hat der Angreifer ein bestimmtes Ziel, z.B. unser Geld, unser Handy, Zigaretten, oder will uns einfach nur Schmerzen zufügen. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, dieses Ziel schnell und ohne (nennenswerte) Gegenwehr zu erreichen. Also wird er rücksichtlos, hemmungslos und ohne jedes Mitleid brutal angreifen.

Wenn wir dieses brutale Rücksichtlosigkeit nehmen und die sportliche Fairness dagegen halten, wird es einem Kampfsportler in aller Regel nur bei dilletantisch ausgeführten Angriffen eines ungeübten Angreifers gelingen, diesen Angriff wirkungsvoll abzuwehren. Ein Tritt zum Kopf dauert zu lange und ist auch nicht bei jeder Witterung auf jedem Untergrund zu machen, Leichtkontakt Kampfsportler erleben den Unterschied zwischen einem gestoppten und einem durchgezogenen Schlag und der Judoka merkt schnell, dass sich ein T-Shirt anders verhält als ein Judo Gi. Wenn uns dann der erste Faustschlag im Gesicht trifft und die Schmerzen und die Blutung einsetzt, ist in der Regel durch eine Schockstarre der Kampf entschieden.

Echte und realistische Selbstverteidigung bereitet dagegen auf solche Situationen vor.

  • was passiert, wenn ich von einer Faust im Gesicht getroffen werde
  • was passiert wenn ich auf dem Boden liegend getreten werde
  • was passiert, wenn ich laut angeschriehen werde
  • was passiert, wenn ich mit einer Waffe angegriffen werde

Alle diese Situation werden regulär in keinem Kampfsport trainiert. Und das unterscheidet ihn von Selbstverteidigung

Kampfsport lehrt sportliche Techniken, die theoretisch auch zur Selbstverteidigung genutzt werden können.

Selbstverteidigung bereitet auf tatsächliche Situationen vor, die „draussen“ entstehen können.

 

Krav Maga in Ratingen Homberg


22. Januar 2018 – direkt zu Beginn des Trainings hiess es: Matten aufbauen. Also stand Boden auf dem Programm. Ein nicht zu anstrengendes Aufwärmtraining machte Ahmet. Danach ging es zuerst an die Fallschule. Nach vorne abrollen, nach hinten abrollen. Vorwärts falln, seitlich fallen.
Dann ging es an Take-Downs. Wie bringe ich einen Gegner zu Boden der vor mir steht, der seitlich von mir steht. Was, wenn ich nicht stehe. Alle diese Situationen wurden mehrfach durchgespielt. Nächste Woche geht es weiter.

Modern Arnis eingestellt

16. Januar 2018 – Nachdem ich jetzt einige Zeit Modern Arnis trainiert habe, habe ich heute beschlossen, damit aufzuhören.

Der Grund ist verhältnissmässig einfach. Ich hatte mir Modern Arnis als nahezu reine Waffen-Kampfsportart/Kampfkunst vorgestellt. Allerdings umfasst es ein ganzheitliches System aus Waffenkampf, Kampf unbewaffnet gegen Waffen und Kampf waffenlos. Ein waffenloses System trainiere ich aber schon. Mein Interesse galt im Schwerpunkt dem Waffenkampf. Und diesen Anspruch sehe ich für mich persönlich in Modern Arnis nicht “befriedigt”.

Zwei verschiedene waffenlose Systeme zu trainieren halte ich allerdings für überflüssig, also habe ich mich für “Krav Maga” entschieden .

Sollte allerdings jemand Interesse an Modern Arnis haben, stelle ich gerne den Kontakt her.